Ich gehe auch nicht als Atheist in ein muslimisches Land – und das womöglich um “Gläubige” zu Ungläubigen zu machen. Und da ich kein Rechthaber bin, ist es für mich völlig bedeutungslos, was die Muslime unter sich für Auslegungen haben. Was ergibt sich für uns Inländer? Trennung von Staat und Kirche, Schluss mit dem Gefasel vom muslimischen Religionsunterricht. Vor allem: Religion muss Privatsache werden. Wer von den Muslimen meint, das nicht akzeptieren zu können (wohlgemerkt: in *unserem* Land), der muss auf dem schnellsten Weg das Land verlassen. Deshalb für mich auch klar, nach den religiösen Erfahrungen mit christlichen Unterdrückungsmechanismen: keine Burka in Deutschland, kein Kopftuch. Wenn Frauen das privat tragen wollen, dann kann man für eine Übergangszeit Geduld haben – danach ist Schluss. Wehret den Anfängen. Denn – und in dem Punkt hast Du recht – sollten Muslime hier einmal partielle “demokratische” Mehrheiten erringen (Ortsbezirk, Stadtteil), dann werden sie alles Gerede über Toleranz schnell zur Schwafelei von gestern erklären. Das ist nichts Neues: auch unsere extremistischen Christen (nicht nur USA, hier auch die Hessische Kultusministerin Wolf, ebenso Beckstein) wollen um jeden Preis die Maßstäbe des Mittelalters, der Intoleranz und der Inquisition wieder einführen. Und in Israel? Die Besatzung muss enden. Das hat nichts mit dem Koran zu – oder wer ihn wie interpretiert.
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